Klebeschablonen für Glasornamente

In Gebäuden aus der Zeit von etwa 1840 bis 1900 kann man häufig ornamentierte Glasscheiben finden. Besonders Windfangtüren und Treppenhausfenster wurden fast durchgängig mit Glasmotiven ausgestattet.

Die Motive wurden entweder mit Flußsäure geätzt oder sandgestrahlt. 

Dabei sind die Motive positiv oder negativ darstellbar, d.h. entweder das Motiv gesandstrahlt oder der Hintergrund.

 

Zu den Motiven gehören Bordüren, Ecken, Flächenmuster, Einzelmotive sowie zusammengehörige Sets für neungliedrige Jugendstilfenster

 

In den letzten Jahren ist es, ausgehend vom Denkmalpflegebereich, verstärkt zu einer Renaissance dieser Technik gekommen. Dabei stehen heute zwei Technologien zur Verfügung:

zum einen Maskierung-Klebeschablonen, mit denen der Kunstglaser eine Sandstrahlung durchführt oder selbstklebende Etched-Glass-Folie, die eine Imitation einer Sandstrahlung darstellt und direkt auf die Glascheibe geklebt wird.


Meine gesammelten Motive habe ich in einem Katalog zusammengefaßt. Für beide Verfahren können Sie hier die notwendigen Folien beziehen.

 

Glasscheibenkatalog-1-12.pdf
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Glasscheibenkatalog-13-23.pdf
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