Friedrich-Ebert-Straße 70

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten befand sich das Gebäude Friedrich-Ebert-Straße 70 in einem beklagenswerten Zustand. Das um 1880 errichtete gründerzeitlich Eckgebäude wies gravierende bauliche Mängel aufgrund jahrzehntelanger Verwahrlosung auf. 

Auch das eigentlich großzügige Treppenhaus war wenig einladend. Die Wände dick mit Tapete beklebt oder mit grauer Latexfarbe überstrichen, welche aufgrund der Feuchtigkeit abblätterte.

 

Eine restauratorische Befunduntersuchung brachte jedoch eine reizvolle Gestaltung und einen wahrhaften Schatz im Eingangsbereich zum Vorschein. Oberhalb eines breiten Stuckgesimses befand sich ein Putzfeld von langgestreckt-rechteckigem Format. Genau dort wurde eine interessante Groteskenmalerei gefunden und im Zuge der Sanierungsarbeiten restauriert.

 

Auch im Treppenhaus wurde man in mehreren Farbschichten fündig. Zur bauzeitlichen Erstausstattung gehörte eine Dekorationsmalerei im Treppenhaus, welche aus zahlreichen Linien, Bändern und Schablonenbordüren bestand.